Wir stehen zu unserer Kultur! Wir stehen zu Karl May!
Stellungnahme AfD-Fraktion im Stadtrat Radebeul zur Karl-May- Debatte
In den letzten Tagen erschüttert eine erneute Cancel Culture Affäre die Kultur- und Medienlandschaft. Sie hat eine ungeahnte Heftigkeit entwickelt. Mittlerweile sollen etwa 100.000(!) Beiträge in den Sozialen Medien und fast 5.000 Artikel zum Thema erschienen sein. Aber worüber so viel Aufregung? Worum geht es? Um Winnetou, um den Begriff „Indianer“, um Karl May. Und das bedeutet, unser Radebeul ist mitten drin. Was genau ist passiert? Der traditionsreiche Kinderbuchverlag „Ravensburger“ erklärte am 19. August, ein Kinderbuch mit dem Titel „Der junge Häuptling Winnetou“, das als Begleitbuch zu einem Film geplant war, zurückzuziehen. Ebenfalls zurückgezogen wurde ein „Erstlesebuch zum Film“ (ab 7 Jahren) und ein Puzzle(!)... Was war der Grund für diesen doch eher ungewöhnlichen Vorgang? Der Verlag selbst formulierte dazu auf Instagram so: „Euer Feedback hat uns deutlich gezeigt, dass wir mit den Winnetou-Titeln die Gefühle anderer verletzt haben. Das war nie unsere Absicht und das ist auch nicht mit unseren Ravensburger Werten zu vereinbaren. Wir entschuldigen uns dafür ausdrücklich.“ Es bleibt unklar, wofür sich der Verlag eigentlich entschuldigt. Wessen Gefühle sollen denn da verletzt worden sein? Die von amerikanischen Ureinwohnern? Eher nicht, denn Karl May hat diese mit viel Sympathie geschildert und Winnetou ist bekanntlich eine ausgesprochene Lichtgestalt. Frieden und Völkerverständigung waren das Leitbild des sächsischen Schriftstellers, der übrigens einer der meistgelesenen und -übersetzten deutschsprachigen Schriftsteller überhaupt ist. Die Kommentare unter der Erklärung des Verlags zeigen, dass die üblichen Verdächtigen am Werk waren: Politisch korrekte Sektierer, die ihren Mitbürgern vorschreiben wollen, wie diese zu fühlen und welche Werke sie zu lesen haben. Schon seit längerer Zeit wird versucht, Mays Werk Rassismus zu unterstellen. Dass das Gegenteil der Fall ist, weiß jeder Leser seiner Bücher und jeder Besucher unserer wahrhaft bunten Karl May Feste. In Radebeul wird seit bald hundert Jahren im Karl May Museum die Erinnerung an den großen Autor gepflegt und besonders das Interesse an den indigenen Kulturen Nordamerikas gefördert. Mit der Sammlung von Patty Frank, der seine Faszination für diese Menschen und ihr Leben weitergeben wollte, wurde es 1928 eröffnet. Ein eindrucksvolles Foto zeigt eine Delegation von Sioux-Indianern auf dem Weg zu Mays Grab anlässlich der Eröffnung. Häuptling Big Snake hielt am Grab eine bewegende Rede, unter anderem sagte er: „Nie hatte der rote Mann einen besseren Freund.“ So viel zum Thema Rassismus! Als AfD-Fraktion im Stadtrat ist es uns ein Anliegen, die guten Radebeuler Traditionen weiterzupflegen. Wir haben es ausdrücklich begrüßt, dass die Stadt ein Grundstück zur Erweiterung und Entwicklung des Karl-May-Museums erworben hat Karl Mays Erbe ist ein Element sächsischer Kultur, auf das wir stolz sein dürfen, stolz sind und stolz bleiben werden.​ Wir versprechen, uns weiter für seine Pflege einzusetzen und seine Auslöschung zu verhindern.

René Hein MdL

Gartenstr. 36

01445 Radebeul

Tel.: 0351-30 90 82 79

E-Mail: info@rene-hein.com

Wir stehen zu unserer Kultur! Wir stehen zu Karl May!
Stellungnahme AfD-Fraktion im Stadtrat Radebeul zur Karl-May-Debatte
In den letzten Tagen erschüttert eine erneute Cancel Culture Affäre die Kultur- und Medienlandschaft. Sie hat eine ungeahnte Heftigkeit entwickelt. Mittlerweile sollen etwa 100.000(!) Beiträge in den Sozialen Medien und fast 5.000 Artikel zum Thema erschienen sein. Aber worüber so viel Aufregung? Worum geht es? Um Winnetou, um den Begriff „Indianer“, um Karl May. Und das bedeutet, unser Radebeul ist mitten drin. Was genau ist passiert? Der traditionsreiche Kinderbuchverlag „Ravensburger“ erklärte am 19. August, ein Kinderbuch mit dem Titel „Der junge Häuptling Winnetou“, das als Begleitbuch zu einem Film geplant war, zurückzuziehen. Ebenfalls zurückgezogen wurde ein „Erstlesebuch zum Film“ (ab 7 Jahren) und ein Puzzle(!)... Was war der Grund für diesen doch eher ungewöhnlichen Vorgang? Der Verlag selbst formulierte dazu auf Instagram so: „Euer Feedback hat uns deutlich gezeigt, dass wir mit den Winnetou-Titeln die Gefühle anderer verletzt haben. Das war nie unsere Absicht und das ist auch nicht mit unseren Ravensburger Werten zu vereinbaren. Wir entschuldigen uns dafür ausdrücklich.“ Es bleibt unklar, wofür sich der Verlag eigentlich entschuldigt. Wessen Gefühle sollen denn da verletzt worden sein? Die von amerikanischen Ureinwohnern? Eher nicht, denn Karl May hat diese mit viel Sympathie geschildert und Winnetou ist bekanntlich eine ausgesprochene Lichtgestalt. Frieden und Völkerverständigung waren das Leitbild des sächsischen Schriftstellers, der übrigens einer der meistgelesenen und - übersetzten deutschsprachigen Schriftsteller überhaupt ist. Die Kommentare unter der Erklärung des Verlags zeigen, dass die üblichen Verdächtigen am Werk waren: Politisch korrekte Sektierer, die ihren Mitbürgern vorschreiben wollen, wie diese zu fühlen und welche Werke sie zu lesen haben. Schon seit längerer Zeit wird versucht, Mays Werk Rassismus zu unterstellen. Dass das Gegenteil der Fall ist, weiß jeder Leser seiner Bücher und jeder Besucher unserer wahrhaft bunten Karl May Feste. In Radebeul wird seit bald hundert Jahren im Karl May Museum die Erinnerung an den großen Autor gepflegt und besonders das Interesse an den indigenen Kulturen Nordamerikas gefördert. Mit der Sammlung von Patty Frank, der seine Faszination für diese Menschen und ihr Leben weitergeben wollte, wurde es 1928 eröffnet. Ein eindrucksvolles Foto zeigt eine Delegation von Sioux-Indianern auf dem Weg zu Mays Grab anlässlich der Eröffnung. Häuptling Big Snake hielt am Grab eine bewegende Rede, unter anderem sagte er: „Nie hatte der rote Mann einen besseren Freund.“ So viel zum Thema Rassismus! Als AfD-Fraktion im Stadtrat ist es uns ein Anliegen, die guten Radebeuler Traditionen weiterzupflegen. Wir haben es ausdrücklich begrüßt, dass die Stadt ein Grundstück zur Erweiterung und Entwicklung des Karl-May-Museums erworben hat Karl Mays Erbe ist ein Element sächsischer Kultur, auf das wir stolz sein dürfen, stolz sind und stolz bleiben werden.​ Wir versprechen, uns weiter für seine Pflege einzusetzen und seine Auslöschung zu verhindern.

René Hein MdL

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01445 Radebeul

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